Kommen und Gehen

Da geben sich doch wirklich gerade die Gäste die Klinke in die Hand: Jiminy hat sich am Samstag verabschiedet, dafür ist am selben Tag ein/e neue/r Besucher/in* aufgetaucht, noch namenlos (Codename Katinka):

Bild: Katzengast Bild: Katzengast

* Angeblich sind jene Katzen, die alle Farben tragen (weiß, schwarz, rotbrau), immer weiblich. Das habe ich noch nicht überprüft. Dazu müssen wir uns erst etwas besser kennenlernen.

Fauler Mond

Bild: Fauler Mond!Ich versuche schon eine halbe Ewigkeit, dieses Phänomen zu photographieren*, und auch diesmal hat’s nur halbwegs geklappt — aber ich stelle das jetzt einfach mal online. Was mich nämlich seit jeher (also, seit ich hier bin) total fasziniert, ist, dass sogar der Mond es sich hier gemütlich macht.

Bild: Fauler Mond!Ich kann mich nicht erinnern, ihn in Deutschland jemals so liegend gesehen zu haben. Oder täusche ich mich?

Und ja, der dunkle Fleck im rechten Bild ist eine Wolke. In diesem Winter regnet’s unfassbar viel; heute war seit langem der erste Tag, an dem mal wieder die gute Sonne zu sehen war.

* Schuld ist vor allem das Fehlen eines Stativs; jetzt weiß ich auch wieder, was ich beim heutigen Einkauf in Vathi vergessen habe …

Frühlingsgymnastik

Jiminy wird langsam wieder etwas munterer! Sier hat begonnen mit etwas, das wir Menschen heutzutage »Stretching« (früher: Strecken und Dehnen) nennen. Passt auch: Ich habe heute in einer richtig, richtig warmen Mittagssonne gesessen und damit meine eher miserable Laune auf ein mehr als nur erträgliches Niveau gehoben. Jiminy, weiter so, vielleicht steckt mich dein Bewegungsdrang gar noch an!

Bild: Jiminy Cricket Bild: Jiminy Cricket

Nachtragend

Ich hatte mal vor geraumer Zeit versprochen, über einige »jüngste Ereignisse« zu berichten. Auch wenn diese Ereignisse inzwischen längst nicht mehr »jüngst« sind, hole ich jetzt die Berichterstattung trotzdem noch nach.

Als da an Themen wären:
→ ein neues Aufzeichnungsgerät. Wer dieses Blog schon länger verfolgt, weiß, dass ich eine zeitlang mit einer schicken kleinen Canon IXUS-i photographiert habe, die dann aber leider den Geist aufgab. Deswegen habe ich mich im Dezember entschlossen, mir eine »richtige« Kamera zu Weihnachten zu schenken. Erst sollte es die Spiegelreflex Canon EOS werden, die war mir dann aber doch zu teuer. Aber dann kam mir die Olympus SP-570UZ in die Quere; Digitalkamera mit 20-fachem optischen Zoom:

Bild: Olympus SP-570UZ

Die macht das wirklich gut, finde ich. Ich bin noch längst nicht in all ihre Tiefen eingetaucht, aber die kann viel und macht Spaß.

Erstes Objekt vor dem Objektiv war denn auch gleich Thema Nummer zwei des Nachtrags, nämlich
→ der »neue Mitbewohner«: Seit Ende Oktober hat es sich eine Grille an meiner Küchentür zum Überwintern gemütlich gemacht. Das ist erstaunlich, denn ich rauche, und ich rauche nur draußen, und zwar: auf dem Küchenbalkon. Also gehe ich — je nach Tagesform — zwischen sechs- und zehnmal durch diese Tür rein und raus (und noch ein paarmal mehr, denn ich geh ja nicht *nur* zum Rauchen auf den Balkon!) — aber Jiminy scheint das nicht zu stören. Seit drei Monaten lebt sier (sie/er) dort, und wenn die Sonne rauskommt, klettert sier um 90° nach außen und lässt sich wärmen. Hier ein Eindruck der Größe; meine Küchentür von innen mit Jiminy:

Bild: Grille von innen

Und hier noch zwei Portraits, die sind wieder vergrößerbar:

Bild: Jiminy CricketBild: Jiminy Cricket

Das große Thema Nummer drei Ende letzten Jahres war die »Offizialisierung« meines hiesigen Aufenthalts: Seit November darf ich richtig in echt hier sein. Diese
→ Greencard gilt für fünf Jahre, und wenn ich sie dann verlängern lasse, ist sie für immer. Auch dieses Bild lässt sich vergrößerklicken:

Bild: Meine Greencard

Ich hatte noch eine → Gesundheitslieferung erwähnt, da ging’s um einen neuen großen Sack Orangen vor meiner Wohnungstür, wie sie mir meine liebe Vermieterin (oder Vermietergattin, wie mau will) Nitsa im Winter immer gerne mal klammheimlich schenkt. Manchmal auch un-heimlich, ich mag nur das Wort »klammheimlich« so gern! Leeecker! Unglaublich lecker — und leider schon wieder fast alle.

Das war’s für heute, bleibt mir gewogen und vergesst in allem O!-ba!-ma!-Wahn eines nicht: Politiker sind auch nur Menschen, und zwar in aller Regel besonders ehrgeizige (um nicht »machthungrige« zu schreiben).

Das wird mein Jahr!

Schreibt auch mein Glückshoroskop:

»2009 wird unweigerlich das Jahr für Sie. Jupiter arbeitet an schicksalhaften Verknüpfungen und löst diese mithilfe seiner erfrischenden und spritzigen Art und Weise auf. Sie nehmen Einblicke hinter die Kulissen vergangener Zeiten, verstehen jetzt die Zusammenhänge und Verstrickungen zu bestimmten Menschen und Ereignissen. Im harmonischen Zusammenspiel der Planeten Mars und Venus fällt es Ihnen leicht, nunmehr endgültig Altlasten aus Ihrem Leben zu schieben und somit den Weg zum großen Glück frei zu schaufeln. Plötzlich stehen Sie an der Startrampe einer neuen harmonischen Zeitepoche.«

Na, ist doch top!

Eingeleitet wurde dieser Tag — vielleicht ja dann ganz passenderweise — mit einem gewaltigen Sturm, der mich nachts etwas unruhig schlafen ließ und auch immer noch andauert; hier ein Dokument des Geburtstagswetters (anklicken = vergrößern, wie [fast] immer):

Bild: GeburtstagswetterBild: Geburtstagswetter

Direkt hinter der Fernsehschüssel müsste eigentlich der Türkenberg zu sehen sein, Ihr erinnert Euch …? Es ist aber trotzdem warm, und das bedeutet: Ich kann solches Wetter sehr spannend finden!

Möchten Sie fühlen Sie sich wie Sie sehen in Vegas?

Ander als bislang angenommen, ist Spam gar keine doofe, bösartige, kommerzielle Nervwerbung, sondern dadaistische Poesie! Spam ist ein Projekt zur Poetisierung unserer modernen Lebenswirklichkeit! Siehe diese Überschrift, die ich kürzlich in meinem Posteingang fand …

Ur-Angst

»Was ist, wenn ich Wasser auf mein Namensschild spritze, mein Name verwischt und niemand weiß, wer ich bin?«

(»Der erste Schultag«, aus: »Der Tag, als ich die Socke fand«, Erma Brombeck [Bastei Lübbe, 1998])

Rückblick

Nein, liebe Freunde des griechischen Insellebens, kein Jahres-Rückblick erwartet Euch hier, sondern nur ein kleiner »Blick über die Schulter« in Richtung Dezember; am 27. führte uns eine Auto-Tour in den Westen und Nordwesten der Insel, und auch dazu gibt es wieder einige (regnerische) Photos zu sehen. Ich wünsche viel Vergnügen und ein erstklassiges Jahr 2009. Das wird toll!

Καλά Χριστούγεννα!*

*Frohe Weihnachten allerseits!

Gestern hat es auf dem Karvounis-Gipfel geschneit, aber heute ist echtes Weihnachtswetter, wie Ihr hier sehen könnt.

Bis bald,
Euer Grieche

Nun ja.

Zugegeben: Die Spannung (s.u.) steigt nicht unendlich weiter, vor allem nicht, wenn die neudeutsch »Deadline« so übelst vermasselt wird.
Grund ist: Ich habe während meines gesamten Urlaubs, der gestern zu Ende ging, nicht wirklich die Muße gefunden, erstens den Urlaub richtig zu genießen, noch ins Blog zu schreiben. Ich bin ein wenig internetmüde zur Zeit.

Deswegen, liebe Freunde, seht es mir nach: Ich werde in nächster Zeit hier nicht mehr allzu viel neudeutsch »posten«.

Aber wisset soviel: Ich aale mich heute immer mal wieder zwischendurch in der Sonne — nach einigen Tagen Bewölkung und gelegentlich reichlichem Regen ist es jetzt wieder fast ein bisschen sommerlich. Trotzdem tobt auf dem Meer offensichtlich ein ziemlicher Sturm, weswegen im Moment sieben Frachter in der Samosbucht pausieren (die Nummer sieben liegt viel weiter rechts, hätte ich die auch noch drauf, könnte mau gar nichts mehr erkennen):

Bild: Dezemberschiffe

Und falls jemand fragt: Ja, ich habe es auch weihnachtlich bei mir:

Bild: Weihnachtsstern

Bitte schaut Euch gerne noch die Bilder von zwei kleinen Ausflügen an, die ich mit meiner hier gastierenden Mutter unternommen habe; der eine führte uns zu Fuß bis nach Pappa Beach (ein kleiner Strand nicht allzu weit von Ireon entfernt), der andere per Auto in die Berge (zwecks Höhlenbesichtigung) und anschließend in den pittoresken kleinen Küstenort Ποσιδόνιο (»Possidhónio«). Für die Seiten ist ein halbwegs schneller Internetzugang gar nicht mal so verkehrt; die Bilder sind alle recht groß.

Viel Vergnügen damit, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr wünscht
Euer Exilant

P.S.: Und hier noch ein Eindruck vom nächtlichen Ireon mit weihnachtlicher Dekoration:

Bild: Leuchtschiff